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... bis zu den Paralympics in Rio de Janeiro!

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Neuigkeiten

Letzter internationaler Test vor Rio

Das slowenische Kurort Lasko ist ein bereits bekanntes Terrain, finden dort doch jährlich Anfang Mai die Slovenian Open statt. In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld dicht besetzt und glich beinahe den Paralympics, nicht zuletzt weil das chinesische Team mit seinen Riokandidatinnen und Kandidaten anreiste. In Julianes Wettkampfklasse 8 der Damen waren 6 der 8 Rioteilnehmerinnen angereist. Der Deutsche Behindertensportverband entsendete zu diesem Turnier ausschließlich seine 10 RiostarterInnen und simulierte eine kleine Generalprobe, die für Viele das letzte internationale Turnier vor den Paralympics darstellte.

Juliane konnte in einem hartumkämpften Match gegen die Russin Litvinenko einen 0:2 Rückstand drehen und sicherte sich die den Einzug in das Halbfinale. Dort wartete überraschender Weise die Ungarin Arloy, die sich in der zweiten Gruppe gegen die Chinesin Pan durchsetzte. Auch dort geriet die Deutsche Nationalspielerin 0:2 ins Hintertreffen, bis nach einer Auszeit beim Stande von 5:8 die Wende kam. Das Finale gegen die amtierende Weltmeisterin und Paralympicssiegerin hatte sie sich dann im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft und musste dort allerdings die Ballsicherheit der Chinesin Mao Jingdian anerkennen und unterlag mit 0:3. Trotz klarer Finalniederlage war die Freude über die Silbermedaille angesichts des Teilnehmerfeldes groß.

Erfolgreiches Wochenende in Heuchelheim

Erfolgreiches Wochenende in Heuchelheim

Am vergangenen Wochenende fanden in Heuchelheim die Deutschen Meisterschaften der Wettkampfklassen 6-AB statt. Juliane ging bei diesem Turnier in drei Wettbewerben an den Start, in der offenen Klasse der Damen, dem Doppelwettbewerb und dem Einzelwettbewerb der Klassen 6-8. Mit dem Gewinn von zwei Gold- und einer Silbermedaille wurde sie die erfolgreichste Spielerin des Turniers.

Zum Turnierbeginn wurde die offene Klasse im KO-System ausgespielt. Dort hatte Juliane als Titelverteidigerin in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten und dritten Runde hielt sie die beiden Düsseldorferinnen Sonja Scholten und Stephanie Grebe mit jeweils 3:0 in Schach, bevor sie im Halbfinale auf ihre Frankfurter Trainingspartnerin Marlene Reeg traf. Dieses Match ging ebenfalls überraschend deutlich an die Spielerin der BSG Offenburg, so dass das Finale wie im letzten Jahr zwischen Lena Kramm und Juliane ausgetragen wurde. Die bayerische Materialspielerin hatte sich bis dahin ebenfalls problemlos durch den Wettbewerb gekämpft, an diesem Tag war Juliane ihr allerdings spielerisch und taktisch überlegen und gewann verdient die Goldmedaille in der offenen Klasse.